Herzlich willkommen bei der AgN

Die „Arbeitsgemeinschaft der amtlichen Fachreferenten für Naturschutz und Landschaftspflege in Bayern e.V. (AgN)“ wurde 1979 gegründet.

Ziel der AgN ist, Naturschutz und Landschaftspflege in Bayern als Grundlage einer lebenswerten Heimat zu fördern sowie fachliche und berufsbezogene Interessen der amtlichen Naturschutzreferenten zu vertreten.

 

Unsere Mitglieder – meist Landespfleger oder Biologen – nehmen in folgenden Behörden des Freistaats Bayern Naturschutzfachaufgaben wahr:

Als Teil der bayerischen Staatsverwaltung setzen die hauptamtlichen Naturschutzfachkräfte dabei die bestehenden Gesetze und Verordnungen des Freistaats und des Bundes um.

 

Resolution der AgN vom 24.10.2018

Die bayerische Naturschutzverwaltung braucht mehr Personal:  AgN-Resolution

 

.. und wie sieht´s im Jahr 2021 aus?

An der Personalfront hat sich seit dem Jahr 2019 an den unteren Naturschutzbehörden dank der Initiative des Bayer. Landkreistags, durch das Volksbegehren mit Begleitgesetz sowie des Anstoßes durch etliche Politiker des Landtages und durch die Naturschutzverbände inzwischen einiges Erfreuliches getan. Da durch das Volksbegehren und das Begleitgesetz auch das Aufgabenspektrum der Naturschutzverwaltung gewachsen ist, sieht die AgN nach wie vor im Einzelfall weiterhin begründeten Personalbedarf; die AgN geht hier von 20 zusätzlichen Fachkräften an den unteren Naturschutzbehörden aus.

Auch die restlichen 29 Landratsämter und auch die kreisfreien Städte müssen dringend gleichermaßen für eine landesweite Umsetzung der Ziele aus dem Volksbegehren und dem Begleitgesetz mit Biodiversitätsberatern ausge­stattet werden.

An den – infolge der Verwaltungsreform aus dem Jahr 2004 – nach wie vor personell weit über Gebühr strapazierten höheren Naturschutzbehörden und dem LfU wurden zwar acht Stellen für Biodiversitätskoordinatoren geschaffen. Ansonsten werden hier seit Jahren nur zeitlich befristete Projektstellen geschaffen. Projektstellen mit der Folge einer hohen Personalfluktuation können jedoch nur ein vorübergehender Ersatz für Pflichtaufgaben des Staates sein wie z.B. Natura 2000, Biotopverbund, Moorschutz, Klimaoffensive der bayer. Staatsregierung oder Wildtiermanagement.

Nach wie vor fehlt es auf den Ebenen der Naturschutzverwaltung an einer adäquaten Ausstattung mit Verwaltungskräften. Ziel muss daher eine deutliche Stärkung auch der Verwaltung an den uNB´s und hNB´s sein, um dem zunehmenden Vollzugsaufwand gerecht werden zu können. Dabei gilt unser Augenmerk nicht nur der reinen Personalstärke, sondern auch einer entsprechenden Qualifikation. Die AgN geht davon aus, dass jede uNB zur Bewältigung der Aufgaben zusätzlich mindestens jeweils eine Verwaltungskraft der 3. QE sowie 2. QE benötigt.

                                              letzte Aktualisierung 12.5.2021